Bericht 2. Treffen der Initiativgruppe

Bericht 1. Treffen der Initiativgruppe
28. Juni 2017
Zusammenfassung zum Treffen mit dem OB
29. Juni 2017

Kurzbericht vom 2. Treffen der Initiativgruppe Kunsthaus     am 07.06.2017

– zusammengefasst von Heidrun Schrade

 Bericht zum Stand der Dinge    

  •  08.06.17 im Stadtrat diskutiert:      Berichtsvorlage Nr. 17/1311 Priorisierung von städtischen Investitionen ab 2019, Kunsthaus auf Platz 54 von 56,  da sollten wir dran bleiben, das wird nach der Sommerpause weiter in den Fraktionen und Ausschüssen diskutiert, nach unserer Ansicht müsste das Kunsthaus mehr Punkte aus der Bewertungsmatrix bekommen und würde im oberen Drittel der Liste landen
  •  Gespräch mit Herrn Margul / Kreativwirtschaft, TiP Jena
  • Gespräch mit Herrn Röbke / Wirtschaftsförderung
  •  Gespräch mit Herrn Zipf und Herrn Häder / JenaKultur
  •  Präsentation der Kunsthausidee in der Eichplatz-Workshoprunde
  •  Gespräch mit Herrn Hertrich (ehemals Projektentwickler der Kulturkirche Stralsund) über Projektentwicklung
  • Gespräch mit Kunstverein Do. 08.06., 12.00Uhr

Ergebnis: Herr Conradi und Frau Dietrich vom Kunstverein bieten Unterstützung unserer Initiative an und laden uns für September zu einer Podiumsdiskussion im Rahmen eines Ausstellungsprojekts ein

  • Ausblick auf Gespräch mit OB am Do., 15.06.16:   in dieses Gespräch setzen wir große Hoffnungen, um endlich den Weg zu ebnen, damit eine offene und konstruktive Diskussion und Kooperation mit der Stadtverwaltung und JenaKultur beginnen kann
  • Einladung zum Mittwochskreis Ev. Erwachsenenbildung am 30. August zu Vortrag und Diskussion über unsere Kunsthausidee ,  ich werde dort gern einen Vortrag halten über die Kunstsammlung von Jena und unsere Initiative, wobei ich auch den Konzeptentwurf mit seinen Potentialen für die Kunstlandschaft und die Eichplatzgestaltung erläutern möchte, Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung nehme ich gern an
  • Arbeitsstand der Webseite:       die Webseite ist angelegt, in der nächsten Woche werden die aktuellen Beiträge eingestellt und dann kann sie hoffentlich noch im Juni als Informationsplattform im Netz an den Start gehen, dann folgt sicher eine Phase der Ergänzung und Überarbeitung, aber der Start ist wichtig

Strategie planen, Aufgaben verteilen

Aus all den Anregungen aus den oben genannten Gesprächen ist folgende Idee entstanden:

  • Zuerst sollte ein Förderverein gegründet werden mit dem Ziel : Gründung einer Stiftung
  • Stiftung bekommt Bauland auf dem Eichplatz von der Stadt kostenlos zur Verfügung gestellt
  • Stiftung finanziert Bau des Kunsthauses und vermietet es an JenaKultur zur Betreibung
  • Bürger der Stadt bekommen öffentliches Gebäude, das unter Leitung der Stiftung steht,  Mieten können moderat gehalten werden, wenn Stiftung viel Eigenkapital einbringt,  Betreibung wäre für die Stadt erschwinglicher, da die momentanen Mieten bei KIJ sehr hoch zu Buche schlagen

Diskussion:

  • die Idee fand generell viel Zuspruch, auch wenn sich alle dessen bewusst sind, dass das ein riesiges Projekt wird, was es zu stemmen gibt
  • aber es gibt sowohl in Jena als auch weiter weg finanziell gut aufgestellte kunstinteressierte Menschen, die über einen Stiftungsbetrag hier in Jena ihren Beitrag zur Belebung der Kunst- und Kulturlandschaft leisten könnten, es gilt, diese Menschen zu finden und ihr Interesse zu wecken
  • es soll nun recherchiert werden, welche Erfahrung es in Jena und andernorts mit Fördervereinen und Stiftungen gibt
  • mit einem Förderverein bekommt die Initiative einen höheren Stellenwert und jeder, der sein Interesse an der Errichtung eines Kunsthauses in Jena bekunden möchte, kann das durch seine Mitgliedschaft im Förderverein tun, es können Gelder eingeworben und verwaltet werden, die dringend erforderlich sind, um später eine Stiftung ins Leben rufen zu können
  • es wäre dann auch möglich, sich auf Fördermittel zu bewerben usw.
  • Förderverein und Stiftung sollten parteiunabhängig sein, politisch weitestgehend neutral und unabhängig von Koalitionszwängen und regionalen Machtstrukturen
  • nach ersten Schätzungen betragen die Baukosten für 1qm Nutzfläche zwischen 3000-6000€
  • man könnte die gesamte Nutzfläche in kleinen und großen Portionen an Förderer und Mäzene vergeben, so könnte sich jeder Kunsthausfreund entsprechend seiner finanziellen Möglichkeiten am Projekt direkt beteiligen, es entstände eine hohe Identifikation mit dem Kunsthaus,  ….das entspricht auch der konzeptionellen Idee, dass das neue Kunsthaus nicht nur ein Anziehungspunkt für Kunstliebhaber ist, sondern der Ort als sozialer Aktionsraum konzipiert wird, dafür gibt es auch verschiedene Förderprogramme von Land und Bund   es soll weiter nach bestehenden erfolgreichen Konzeptionen Ausschau gehalten werden, die uns Anregungen für unsere Konzeption geben könne

Fazit:

  • die Gründung eines Fördervereins hat höchste Priorität-  wer da Erfahrungen einbringen kann was die inhaltliche und rechtliche Seite betrifft, der sollte sich bitte dringend bei mir melden
  • jeder, der Kontakte hat zu den oben erwähnten Akteuren, sollte diese nutzen, um Erfahrungen für uns nutzbar zu machen
  • es soll nach Förderprogrammen Ausschau gehalten werden, die die umfangreiche Arbeit finanzieren hilft, die hier ansteht bei der Konzeptentwicklung sowie der Werbung von Mäzenen und der Verwaltung von Geldern 

 

Aktionen konkretisieren

  • Unterschriften sammeln und Infostand am Sa., den 10.06.17 in Vorbereitung auf OB-Besuch am 15.06.
  • Infostand hat stattgefunden, die Idee fand bei den Bürgern viel Resonanz, wir haben jetzt mehr als 600 Unterschriften, weitere Listen können in der Buchhandlung Steen abgegeben werden

Aktion „Depotkunst ans Licht“ – die Aktion nimmt konkrete Formen an

  • es gibt schon eine Reihe von Läden, die sich an der Aktion beteiligen möchten, verschiedene Vertreter von Vereine sind schon interessiert, müssen aber noch in den Vereinen Rücksprache nehmen
  • Start ist voraussichtlich im September nach dem Ende der Kulturarena
  • bitte helfen Sie mit und nutzen Sie Ihre persönlichen Kontakte zu Vereinen, Läden und Lokalen, sprechen Sie die Leute an, erklären Sie unsere Aktion und melden Sie Interessenten an mich weiter, nutzen Sie den beigefügten Infobrief zur Aktion
  • ich kümmere mich dann um die weitere Organisation, die Reproduktionen incl. Hintergrundinfos zu den Bildern und Künstlern, die Koordination von Bild – Laden / Lokal – Verein,
  • den Vereinen wird kunstpädagogische Hilfe bei der Planung der Vernissage angeboten
  • für diese vielen Teilaufgaben  sind weitere fachkundige Personen zur Unterstützung herzlich willkommen

 Vortragsreihe organisieren  

  • dieses Thema ist in dieser Sitzung nicht weiter behandelt worden, darf aber gern von ambitionierten Leuten weiter bedacht werden

 

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